JPR Seminar

Am Samstag ging es früh morgens los zum JPR-Seminar bei Susanne. Mit dabei natürlich Norell, außerdem Bruder Kiano samt seiner Laura und Enten und Kaninchen. Vor Ort kamen dann noch alle anderen Brüder dazu, so dass es gleichzeitig ein schönes Wurftreffen war!

Los ging es mit dem Kennen lernen von Wild für die Hunde, die noch keinen Kontakt damit hatten. Da Norell bisher nur Enten kannte, durfte er 3 Kaninchen auf einem abgeernteten Maisacker suchen, sodass er drei mal Gelegenheit hatte, Kaninchen zu beschnuppern und zu bringen.

Dann folgte auf diesem Maisacker die Schussfestigkeit. Für Norell kein Problem, er fand es nur schade, dass es nicht noch mehr Kaninchen zu finden gab.

Anschließend gab es die Feldschleppe – auch hier eine neue Aufgabe für Norell. Allerdings kennt er die Nasenarbeit und das Verfolgen einer Spur durch die Fährtenarbeit. Dementsprechend gut war seine erste Schleppe, er arbeitete in einem guten, nicht zu schnellen Tempo auch die Winkel aus. Dann kam DER Norell-Denkmoment des Tages. Er fand das Kaninchen und freute sich, am Ziel zu sein. Fragend drehte er sich zu mir um – aber ich war ja gar nicht hinter ihm… Also starrte er eine Weile zu mir hoch an den Startpunkt, wohl in der Erwartung, dass ich wie sonst auf der Fährte zu ihm kommen und mich am Zielpunkt mit ihm freue und ihn belohne. Man konnte ihn förmlich denken sehen, was das denn nun gerade sein solle?! Schließlich kam er auf die richtige Idee, dass diesmal nicht ich zu ihm, sondern er samt Kaninchen zu mir kommen soll.

In der anschließenden Suche zeigte sich, dass er nun zu Ende gedacht hat, was Wildaufnahme und -apport angeht. So schnell wie er mit dem ersten Kaninchen zurück war, konnte er nicht überlegt haben, ob und wie man es am geschicktesten aufnehmen kann. Und völlig selbstverständlich drückte er von da an auch alles Wild in meine Hand. Vorher legte er es noch kurz vor mir ab, und kam sich seine Belohnung abholen.
Dieses Bild bestätigte sich bei den nächsten 3 Stücken aus der Suche, alle nahm er zielgerichtet und mit einem guten Griff auf, um sie mir in die Hand zu drücken.

Zum Schluss noch der Wasserapport. Norell hat eine sichere Wasserannahme und bewies dies auch bei einem recht matschigen Einstieg. (Er ist heute noch teilweise schwarz…)
Die Enten im Wasser nahm er auch sicher auf und brachte sie sicher zu mir. Nur die Abgabe aus dem Matsch heraus fiel ihm schwer, da legte er nochmal ab, statt sie mir direkt zu geben.

Insgesamt war es ein toller Tag, an dem Norell ganz viel gelernt hat! Nun heißt es, einen passenden Termin für die JPR zu finden – das erweist sich gerade als ziemlich schwierig dank überaus vollem Terminkalender. Also hoffe ich auf Termine im Frühjahr!

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