Osterausflug

Dieses Jahr haben wir Ostern in den Niederlanden verbracht, zusammen mit Ines und Snö.

Auf dem Hinweg planten wir eine schöne Wanderung, die etwas länger als geplant ausfiel. Nach 6 Stunden und ca 28km waren wir wieder am Auto. Nun, die Hunde sollten ausgeglichen sein für das kommende Wochenende!

Am Samstag ging es dann zum Diplomadag des niederländischen Tollerclubs, wo wir jeweils das C und das B Diploma gemeldet hatten. Wir hatten im Vorfeld von einigen deutschedeutschen Retrieverhaltern mitbekommen, dass sie dort gerne starten und die Aufgaben klangen ganz nett.

Real betrachtet war das keine Prüfung für uns, da Teamarbeit zum Lösen der Aufgaben auf keinen Fall gewollt und drastisch runter gepunktet wenn nicht sogar mit 0 bestraft wird. So machte es uns nicht wirklich viel Spaß, auch wenn wir am Ende das C Diplom mit 47/50 Punkten erreichen konnten. Bei den drei Aufgaben des B Diploms hatten wir teilweise auch einfach etwas Pech, so hatte Norell plötzlich einen fremden Hund im Suchengebiet und war dadurch dann leider verunsichert und suchte nicht mehr wirklich weiter. Schade, dafür ist er noch zu unerfahren! Insgesamt sind wir also um eine einmalige Erfahrung reicher!

Als Ausgleich haben wir uns am Sonntag eine schöne Stelle für etwas Dummytraining gesucht und am Schluss noch ein paar Fotos gemacht.

Am Ostermontag ging es dann weiter nach Beuningen zum Tolling Test, wo sowohl Ines mit Snö wie auch ich mit Norell das erste Mal in der Novice starteten.

Die Aufgabenstellung war anspruchsvoll, teilweise noch etwas schwer für Norell, aber wir hatten viel Spaß und konnten die Aufgaben zusammen lösen.

Los ging es mit dem Anschleichen, was er sehr gut gemacht hat. Auch das Tollen und die Pause dazwischen hat er super gemacht. Beim Ausrichten zum Doppelmark ins Wasser nahm er nur den Helfer vorne wahr. Der 2. Werfer stand im 90° Winkel zur Blende links, diese Markierung fiel zuerst. Nore schaute erst beim Platschen hin. Dafür sah er die zweite Markierung und holte sie punktgenau. Auf die erste habe ich anschließend eingewiesen. „Leider“ war das Dummy bei uns an einem im Wasser stehenden Stamm einer Weide getrieben, sodass er es auch nicht eräugen konnte. Trotzdem ließ er sich gut einweisen und bekam dann Wind vom Dummy!

Danach ging es etwas Fuß zum Einweisen auf das Blind. Das lag über eine sandig/matschige Ebene in einem Krater. Kurz bevor man am Startpunkt ankam wurde das Blind von hinter einem beschossen, für Nore noch kein Konzept, was er erkennt, sondern statt dessen eine Ablenkung. Er lief zwar zunächst gut los, erwartete dann irgendwie aber doch noch eine Merkierung und schaute sich suchend um. Mit recht viel handeln von mir bekam ich ihn schließlich zum Blind. Blinds mit Ablenkung sowie die Richtung eines Blinds beschießen werden wir demnächst üben!
Auf dem Rückweg fiel noch eine Wassermarkierung, die ich völlig vergessen habe vor lauter Konzentration, ihn zum Blind zu kommen. Daher hatte ich auch nicht die Pfeife parat… Norell hat Verleitmarkierungen bisher nie wahrgenommen, das platschende Wassermark zog aber natürlich und er wollte durchstarten. Da wäre eine Pfeife echt gut gewesen! So blieb mir ein „Nore!“ und er kam zum Glück sofort.

Weiter ging es nun zur Suche, die auf der Sandfläche sehr offen war. Die Dummys lagen recht tief an den Sträuchern, die es dort gab. Norell blieb weiter vorne an den alten Stellen der Suche der Beginners hängen und hatte dadurch ein paar Schwierigkeiten mit der Suche. Auch notiert fürs weitere Training!

Zuletzt fiel noch eine schwierige Markierung über etwas Wasser auf eine Insel, vom Startpunkt nicht ganz eindeutig für die Hunde zu sehen. Norell lief eigentlich ziemlich gut hin, stolperte dabei allerdings über ein Dummy aus der Suche, was direkt in seinem Laufweg lag. Nun ja, damit war’s dann endgültig kein Preis mehr, aber auch das Mark bekamen wir anshcließend noch rein.

Ich bin soweit sehr zufrieden mit Norells Arbeit und unserer Teamarbeit, wir hatten zusammen viel Spaß und nehmen viele Ideen fürs weitere Training mit!

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