erste Workingtest-Erfahrung

Heute haben wir uns an einem A Workingtest versucht und können sagen: Leise, steady, auch im Team, geht gut Fuß zum Richter hin, Walk Up gut und auch in der Wartezone entspannt – die Basis passt.

Drei der 5 Aufgaben hat er gut bis sehr gut gearbeitet, eine Aufgabe war etwas Unerfahrenheit und Pech und eine einfach viel zu schwer.

Aufgabe 3 – Wiese
Rechts buschieren in einem ca 4m tiefen und 10m langen Streifen, man selbst geht weiter während der Hund sucht.
Anschließend fällt eine Markierung, die geholt werden soll und dann nochmal buschieren im anschließenden Gebiet, ähnliche Länge.

Nore sucht anfangs zu groß und hat die Nase nicht tief genug, denn alle Dummys sind ins hohe Gras gesteckt. Mit viel Hilfe findet er dann.
Die Markierung markiert er scheinbar super – rennt punktgenau hin und überläuft… mir fehlte hier rechtzeitig die Idee, ein zu greifen. Erst als er sich wieder nähert, kann ich ihn vor pfeifen und einen Suchenpfiff geben.

Das zweite mal buschiert er richtig gut.

Aufgabe 4 – Wiese
Hier wird im Team gearbeitet. Beide Teams stehen nebeneinander auf einem Hügel. Das Gelände ist etwa kniehoch bewachsen.
Zuerst werfen die Helfer ein Dummy nach links, gehen dann mit einem kleinen Treiben nach rechts und werfen die zweite Markierung.
Die wird vom ersten Hund zuerst gearbeitet, anschließend darf der zweite Hund die zuerst gefallene holen.
Danach wird getauscht und die Aufgabe wiederholt.

Eine sehr interessante Aufgabe – aber für Nore viel zu schwer!

Wir haben erst vor kurzem mit etwas Markiertraining angefangen und er hat noch Schwierigkeiten, dann wirklich ausdauernd in dem Gebiet zu suchen. Er ging recht gut raus, war zu kurz und suchte dann nur in Richtung Helfer bzw auf mich zu. Er ließ sich zwar stoppen, lässt sich aber noch nicht super auf Entfernung einweisen zum Helfen. Daher leider eine 0.

Aufgabe 5 – Wiese
Zunächst eine Markierung, die hinter Brennesseln fällt. Die wird geholt, anschliessend soll der Hund sitzen bleiben, man geht weiter und ruft den Hund nach einem Schuss zu sich. Vom neuen Startpunkt aus gibt es noch eine Markierung auf einen Hügel.

Hier markiert Nore gut, geht sogar direkt durch die Brennnesseln. Das abrufen klappt auch gut. Bei der anderen Markierung muss er kurz suchen und findet es dann.

Aufgabe 1 – Wald
Walk Up, es fällt eine Markierung, dann geht man weiter und schickt dann den Hund.
Anschließend weiter Fuß zu einem neuen Standpunkt und eine weitere Markierung.

Nore läuft super Fuß und arbeitet die erste Markierung mit etwas Suchen.
Zur zweiten läuft er eigentlich punktgenau, sucht dann aber in Richtung Helfer. Ich bekomme ihn nicht hin geschickt und breche ab. Die nächste 0.

Aufgabe 2 – Wiese
Eine Markierung fällt, umdrehen und noch eine Markierung fällt. Diese holen lassen und dann wieder drehen und das Memory holen lassen.

Nore markiert die zweite gut und hat sie auf den Punkt. Beim Memory muss ich ihn nochmal back schicken, was er diesmal wieder gut annimmt und dann auch Erfolg hat.
Ein guter Abschluss also und wir wissen noch genauer, was wir trainieren müssen!

Auch wenn nicht alles gut geklappt hat, hier ein Eindruck von den Aufgaben.

Wir haben gemeinsam noch viel zu lernen, ich stand öfter da und dachte: Jetzt helfen – aber wie? Und dann war es auch schon zu spät…

Aber ich kann an jeder Aufgabe etwas Gutes sehen – und weiß, wie wir weiter trainieren werden!
Auf dass wir dann beim nächsten Mal gemeinsam sowohl buschieren können wie auch schwere Marks arbeiten.

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