Workingtest-Aufgaben

Weser Cup 2012 – Anfänger
Aufgabe 1 – Michael Walther
Ein Schütze geht ein paar Meter auf eine auf dem Boden liegende Baumkrone zu und beschießt diese. Dann dreht er um, geht zurück, schießt in die Luft und es fällt eine Markierung. Flugkurve und Fallstelle so halb sichtig. Der Hund soll zuerst die Markierung holen, danach ein gutes Stück bei Fuß gehen und bei der Baumkrone dann eine kleine Suche zeigen. Ob man den Hund die paar Meter (5?) einweist oder anderweietig zur Baumkrone schickt (zB direkt suchen schickt), war nicht vorgegeben, es sollte aber eine kleine Suche sein.
Der Wind kam von rechts, aus Richtung der Baumkrone. Wenn sich der Hund am Helfer orientiert hat für die Markierung, bestand die Gefahr, dass er Wind vom Blind bekommt.

Aufgabe 2 – Michael Walther
Eine Einzelmarkierung schräg über den Weg, an dessen rechtem Rand der Hundeführer mit seinem Hund und einige Meter vor uns der Werfer stand. Das Dummy fiel dann links vom Weg in höheren Bewuchs, die Fallstelle war nicht genau sichtig.

Aufgabe 3- Stefan Bürse-Hanning

Eine Suche, aus der jeder Hund 2 Dummy holen soll. Vorher wird in einem 90° Winkel dazu geschossen und eine Markierung fällt sehr nah beim Werfer. Diese soll der Hund nicht holen, der Werfer sammelt sie irgendwann ein.
Das war der Teil, der vor Beginn der Aufgabe erklärt wurde. Dann sollte sich das Team zu dem Schützen ausrichten und Hund ableinen. Nachdem das Dummy gefallen war, rief Stefan neben uns dem Schützen zu, ob er das selber holen könne. „Ja“ kam als Antwort zurück.

Dann sollte sich das Team um 90° drehen und bekam jetzt erst das Suchengebiet genauer erklärt. Hier war jetzt also viel Steadyness vom Hund gefragt und ein Hundeführer, der sich trotz frei sitzendem Hund auf die Erklärung konzentrieren konnte.
Das Suchgebiet war nicht sehr groß, 30x50m würde ich schätzen. (Aber ich bin nicht gut im Entfernungen schätzen). Das Gelände war allerdings sehr feucht und zum Teil auch recht bewachsen.

Aufgabe 4 – Anette Bürse-Hanning
Diese Aufgabe fand auf einer Wiese statt. Einzelmarkierung, ca. 100m (?) entfernt, über 2 Gräben.
Die Fallstelle war ansich auf der Wiese gut zu sehen, aber dank Gegenlicht auch nicht immer.

Aufgabe 5 – Anette Bürse-Hanning
Es fiel eine Markierung, ca 10-15m vor das Team. Die sollte vom Hundeführer geholt werden und wenn dieser am Aufheben war, fiel ein 2. Schuss und eine 2. Markierung etwas tiefer.
Sobald der Hundeführer bei seinem Hund war, durfte er ihn auf diese Markierung schicken.
Die Schwierigkeit war also, dass der Hund auch ohne seinen Hundeführer neben sich steady ist und dass er über die erste Fallstelle hinweg lief.

Workingtest „kleiner Workingtest“ 2011 – Schnupperer
Aufgabe 1 – Rainer Scesny
1a)

Eine Einzelmakierung, bei der vorher gesagt wurde, wo in etwa sie hinfällt und der Hundeführer für seinen Hund in einem abgesteckten Bereich die beste Position zum Zugucken finden sollten. Die Markierung war dann gut zu sehen und nicht sehr weit. Es ging bei dieser Aufgabe darum, auf seinen Teampartner Hund zu achten.
1b)
Hier gab es erst eine Markierung sehr dicht an das Team heran geworfen (3m), welche der Hundeführer aufheben sollte. Währenddessen viel eine zweite Markierung für den Hund, die dieser holen durfte, sobald der Hundeführer wieder neben ihm stand.

Aufgabe 2 – Michael Walther
2a)

Startpunkt war auf einer Wiese. Etwa 20-30m vor dem Team stand der Schütze und Werfer und als erstes gab es eine Einzelmarkierung auf die Wiese, die nach Freigabe auch sofort zu holen war.
Danach sollte man sich um 90° drehen. In etwa 15 Metern Abstand stand eine kleine Birke, um die herum in 2-3 m Abstand ein Dummy liegen sollte. Vor der Birke war ein kleiner Graben, dahinter auch nochmal. Wie der Hundeführer das mit seinem Hund arbeitet, war egal, solange das Dummy gebracht wird. Der Hundeführer sollte allerdings seinen Standort nicht verlassen

Eine Möglichkeit, die Michael Walther vorschlug, war den Hund suchen zu schicken. Die Alternative wäre, den Hund einzuweisen.
Beides schwierig – bei der Suche hätte der Hund sich zur alten Fallstelle hinsuchen können, die Tiefe über den Graben eventuell nicht angenommen. Einweisen wäre auf ein Vollblind gewesen. Hier hieß es, seinen Hund zu kennen und einschätzen zu können, was eher Erfolg versprechend ist!

2b)
Wieder war der Standpunkt auf der Wiese, diesmal sollte das Team mit dem Richter auf die Jagd gehen. Also quasi ein Walk up, bei dem die beiden Schützen/Werfer (je einer rechts und einer links) und der Richter nebenher mitgehen.
Mit einem Attrappengewehr zielte der Richter dann zuerst auf einen der Werfer, der nur schoss und dann direkt danach auf den anderen, der schoss und warf.
Steadyness war hier besonders gefragt!

Aufgabe 3 -Henny Marcussen
Diese Aufgabe fand in einem mit Ilex bewachsenen Waldgebiet statt. Anders als bei den beiden anderen Aufgaben wurden hier Aufgabenteil a und b direkt hintereinander gearbeitet.
3a)
Der Werfer stand nicht sichtig, das Einzelmark viel aber quasi in eine Einflugschneise und war so super für den Hund zu sehen. Während der Hund noch auf dem Weg zum Dummy war, wurde eine Verleitmarkierung geworfen, über die der Hund auf dem Rückweg laufen musste ohne zu tauschen.
3b)
Wieder ein Walk up auf die alte Fallstelle zu und dann eine weitere Markierung, hinter der alten Fallstelle.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.