Norell meets Spaniel!

Am 21.07. haben wir uns auf den Weg gemacht, um mal bei den Spaniels ein bisschen Workingtest-Luft zu schnuppern und uns so auf diesen Herbst einzustimmen.

In der Novice-Klasse erwarteten uns spannende und kreative Aufgaben, die doch ein wenig anders waren, als ich es so von den Retriever-Workingtest kannte. Trotzdem oder gerade deswegen war es sehr spannend und hat uns viel Spaß gemacht.

Aufgabe 1

Eine Suche im Wald, Startpunkt war an der Waldkante auf einem Weg. Nachdem der Hund das erste Dummy gebracht hatte und bevor er weiter suchen sollte, flitschte links ein Hasen-Dummy entlang. Das sollte der Hund ignorieren und erneut ins Suchengebiet geschickt werden.

Norell war noch nicht ganz im Arbeitsmodus und suchte dafür etwas unplanmäßig und nahm auch die Tiefe nicht gut an. Dafür interessierte ihn das Hasendummy nur wenig und er ließ sich trotzdme gut wieder ins Suchengebiet schicken.

Aufgabe 2

Hinter einem Busch stand ein nicht sichtbarere Helfer, der eine Markierung rechts vor uns warf. Links etwa auf der selben Höhe fand anschließend ein kurzes Treiben statt. Der hund sollte dann zuerst die Markierung holen und danach ein Dummy aus dem Treiben.

Norell markierte super, verfolgte aufmerksam das Treiben und ließ sich dann aber wieder gut auf die Markierung konzentrieren und brachte diese punktgenau. Ins Suchengebiet konnte ich ihn gut einweisen und er fand zügig das Dummy.

Aufgabe 3

Ein Blind wird durch ein Enten-Geräusch in der Richtung angezeigt, anschließend folgt das für einen Spaniel-WT typische buschieren, an dessen Ende der Hund dann abgerufen werden soll und dann vom durch das Mitgehen beim Buschieren veränderten Startpunkt auf das Blind geschickt werden soll.

Ich bin noch etwas unplanmäßig beim Buschieren, lasse Norell erst zu großräumig suchen. Nore, an unseren Spanielqualitäten müssen wir beide noch üben! Wobei Nore es besser macht als ich… Etwas irritiert ist er dann allerdings davon,  dass ich ihn immer wieder anpfeife zum umdrehen und er aber überhaupt nichts findet. Ja, eine Leersuche kommt bei den Retrievern auch nicht vor!
Vom neuen Startpunkt aus lässt er sich dann super auf das Blind einweisen.

Aufgabe 4 und 5 wurde als Teamaufgabe in einem gearbeitet.

Ein Hund wird abgesetzt, der Hundeführer kommt zurück zum Startpunkt. Dann fällt schräg rechts hinter dem absitzenden Hund eine Markierung für den anderen Hund. Direkt danach folgt vorne links ein Treiben. Der absitzende Hund soll abgepfiffen und an einem vom Richter vorgegebenen Punkt gestoppt werden, dann seitlich ins Treiben geschickt werden. Sobald er mit seinem Dummy zurück ist, darf der andere Hund die Markierung holen.

Nore fängt zuerst mit dem Absitzen an und arbeitet diesen Teil super. Er stoppt sofort, lässt sich rüber schicken und findet auch wieder sehr zügig.Seine Markierung können dann leider weder er noch ich fallen sehen, dann dauert es bei unserem Teampartner auch etwas länger – und so muss ich Norell etwas handeln, bis er schließlich (wieder) im richtigen Bereich sit und dann auch endlich findet. Nicht unbedingt der ideale Lösungsweg, aber ich freue mich hier tatsächlich besonders, dass er sich so gut hat helfen lassen!

Insgesamt erreichen wir 65 Punkte und den 2. Platz.

Für uns ein ganz toller Workingtest, der uns vom Niveau sehr gut gelegen hat. Mal sehen, was uns bei den DRC F-WTs dann demnächst erwartet und was uns da für Trainingsideen aufgezeigt werden.

 

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