2. Auflage Tolling Seminar

Am Himmelfahrts-Wochenende hieß es auch dieses Jahr erneut ´“Auf nach Lüneburg zum Tollingseminar“. Dieses Jahr durfte allerdings Norell mit und hatte großen Spaß an einem Wochenende „all you can play and swim“.

Samstag ging es mit einem sehr schön gestalteten Training los, erst eine Einheit Tolling plus Steadyness am Wasser, anschließend etwas Suchen und dann eine 3er Aufgabe, die sehr viel Spaß gemacht hat und in der mich Norell mal wieder extrem beeindruckt hat.

Ich war mit Norell der 3. Hund und während ich noch an der ersten Stange warten sollte, war ein Hund beim Tolling und es flog eine Wassermarkierung, die von dem Hund am zweiten weißen Stab gearbeitet wurde. Dann sollten wir Fuß zum zweiten Stab gehen und mit dem Hund den Platz tauschen. Während wir beide also jeweils zu unserem neuen Platz Fuß liefen flog erneut eine Wassermarkierung, die dann im Anschluss – nach dem der dritte Hund nochmal getollt hatte – von Norell geholt werden sollte. Anschließend ging es für uns weiter zum Tolling und danach wieder Fuß bis zur ersten Stange, von wo aus eine zwischenzeitlich noch gefallene Wassermarkierung von Norell gearbeitet werden sollte.

So oder so ähnlich sah diese Aufgabe aus – ich bekomme es von der Abfolge nicht mehr so ganz genau auf den Schirm, was alles parallel und wo genau passierte. Auf jeden Fall war viel Fuß gehen, viel Warten und Steadyness dabei, was Norell super gemeistert hat, genauso wie die Wassermarkierungen, die immer von einem anderen Standpunkt aus gearbeitet werden sollten als wir sie haben fallen sehen und immer mit einiger zeitlicher Verzögerung.

Danach war Norell aber auch fertig mit sich und der Tollingwelt, was ich ihm bei der letzten Einheit des Tages (und eigentlich schon im Vorfeld) angemerkt habe. Nächstes Mal verzichte ich direkt auf eine weitere Einheit, wenn er sich so zeigt, aber trotzallem konnte Jelle uns bei der Aufgabe (Blind über Wasser) gut helfen, so dass er zum Erfolg kam. Danach habe ich dann abgebrochen und ihn schlafen geschickt.

Am nächsten Tag hieß es dann eine Tolling Prüfung auszuprobieren. Diese habe ich auf Video, allerdings sind es 18 Minuten… ich überlege noch, die Suche zu kürzen…

Norell hat hier eindeutig gezeigt, was wir schon geübt haben und was noch nicht (Landmarkierung!), aber ich bin sehr zufrieden mit seiner Arbeit nach dem anstrengenden Samstag und für sein junges Alter!
Das Anschleichen und das Tolling sowie alle Wassermarkierungen waren super. Bei der Suche sucht er eindeutig lieber im Schilf und Wasser, tat sich hier aber mit dem Schilf sehr schwer. vermutlich auch weil er müde war und bei dem Wassermark davor auch hängen geblieben ist am Ufer und nicht mehr vor noch zurück kam und viel Kraft gebraucht hat. Suchen in Wassernähe aber am Land werden jetzt dann wohl mal ein Trainingsthema, genauso wie Fuß zwischen Aufgaben und Landmarkierungen. Die Landmarkierung war für Norell viel zu schwer, ich wusste aber vorher leider nicht, dass sie ohne Geräusch und in das ganz hohe Gras fällt, sonst hätte ich das abändern lassen. So kam er erst im zweiten Anlauf mit verkürzter Distanz zum Ziel.

 

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